Nachhaltigkeit als Unternehmensziel

Die schonende Nutzung von Ressourcen hat bei Coca-Cola European Partners den gleichen Stellenwert wie Preis, Qualität und Service. Schon seit mehr als zehn Jahren legt das Abfüllunternehmen – eines der weltweit größten für die Coca-Cola Company – Wert auf nachhaltiges Wirtschaften und unternehmerische Verantwortung. Mit dieser Einstellung wandelte sich auch das Lieferketten-Management, wie die zuständige Managerin Milou Hamelers erläutert: „Nachhaltigkeit ist essenziell für uns, um weiter zu wachsen.“ Einbezogen werden auch Partner wie Linde Material Handling, die sich strengen Prüfungen unterziehen müssen.

Solche Gutachten übernehmen Anbieter wie EcoVadis. Sie bewerten Unternehmen mittels sogenannter Scorecards in vier Kategorien: Umwelt, Arbeitspraktiken, faire Geschäftspraktiken und nachhaltige Beschaffung. Schneidet ein Zulieferer schlecht ab, kommt kein Geschäft mit Coca-Cola European Partners zustande.

„Wir haben Nachhaltigkeit auf verschiedenen Ebenen in unserem Einkaufsprozess und in unserer Lieferkette verankert“, sagt Milou Hamelers. „Das reicht von der Auswahl neuer Zulieferer, die unsere Richtlinien erfüllen müssen, bis hin zu unserem Zulieferer-Managementprozess, bei dem unsere wichtigsten Partner jährlich anhand von fünf Kriterien überprüft werden. Ein zentrales ist dabei wieder die Nachhaltigkeit.“

"Wir sehen einen klaren Trend, dass für unsere Kunden das Thema Nachhaltigkeit enorm an Bedeutung gewonnen hat."


Holger Hoppe

Head of Sustainability Management bei der KION Group

Fokus auf CO2-Emissionen und Treibstoffverbrauch

Holger Hoppe, bei der KION Group verantwortlich für das Nachhaltigkeitsmanagement, kennt diese Kundenanforderungen genau: „Wir sehen einen klaren Trend, dass für unsere Kunden das Thema Nachhaltigkeit enorm an Bedeutung gewonnen hat.“ Für viele Großkunden sei es inzwischen völlig normal, Linde in die Realisierung der eigenen Nachhaltigkeitsziele miteinzubeziehen. Coca-Cola sei hierfür ein gutes Beispiel.

Im Pariser Vorort Grigny, einem von mehr als 50 Produktionsstandorten von Coca-Cola European Partners in Europa, überzeugte Linde mit seinem ausgewogenen Produktportfolio, wie Senior Einkaufsmanager Janos Kis erklärt: „Die Flurförderzeuge von Linde sind Teil des CO2-Fußabdrucks von Coca-Cola und deshalb besonders wichtig für das Unternehmen.“ Im Mittelpunkt stehen dabei die geringen CO2-Emissionen, der niedrige Treibstoffverbrauch und die gute Ergonomie. Auch die sei unter Nachhaltigkeitsaspekten wichtig, weil für Coca-Cola das Wohlbefinden der eigenen Mitarbeiter ein zentrales Nachhaltigkeitsziel ist.

Für Hoppe steht fest: Nachhaltigkeit bietet einen Gewinn für die KION Group und ihre Kunden. Zufriedene Mitarbeiter seien motivierter und seltener krank, effizientere Flurförderzeuge brauchten weniger Treibstoff und schonten die Umwelt, erklärt er. Kernelement der Nachhaltigkeitsstrategie innerhalb des Unternehmens sei es deshalb, Verantwortung zu übernehmen – Verantwortung für die Kunden, indem ihnen maßgeschneiderte Lösungen angeboten würden, die sie erfolgreicher machten, und Verantwortung für das eigene wirtschaftliche sowie für das gesellschaftliche Wachstum.

Aus diesem Grund fokussiert sich die KION Group beim Nachhaltigkeitsmanagement auf ein breites Spektrum an Handlungsfeldern. Das reicht von der eigenen Rolle als guter Arbeitgeber über den Umwelt- und Klimaschutz, bis hin zur Produktverantwortung und innovativen Kundenlösungen. Besonderen Stellenwert haben die Kunden und Zulieferer in der Nachhaltigkeitsstrategie, mit denen man eng und vertrauensvoll zusammen arbeiten möchte.

"Nachhaltigkeit ist essenziell für uns, um weiter zu wachsen."


Milou Hamelers

Senior Manager Direct Procurement bei Coca-Cola European Partners

Partner teilen langfristige Ziele

Eine Strategie, die auch bei Coca-Cola European Partners gut ankommt. Das Unternehmen setzt auf eine langfristige, strategische Partnerschaft mit Linde. Janos Kis erwartet weiterhin Unterstützung, um die selbstgesteckten Nachhaltigkeitsziele bis 2020 zu erreichen. Und die sind hoch, auch wenn Coca-Cola European Partners seit 2007 schon viel erreicht hat. So wurde die Energieeffizienz seitdem um mehr als 18 Prozent verbessert, der Wasserverbrauch um fast 20 Prozent gesenkt und der CO2-Fußabdruck ihres Kerngeschäfts um 40 Prozent reduziert.

Das Unternehmen sieht sich dennoch noch nicht am Ziel. Die Energieeffizienz soll weiter gesteigert werden und der CO2-Fußabdruck um weitere 10 Prozent schrumpfen. Coca-Cola European Partners will innerhalb der Getränkeindustrie Vorreiter sein, was den Energieverbrauch, nachhaltige Verpackungen und Recycling betrifft.

Milou Hamelers ist sich sicher: Wenn Linde und Coca-Cola European Partners weiter eng zusammenarbeiten und in Nachhaltigkeit investieren, werden beide Unternehmen profitieren. Zum einen, weil die Auswirkungen der Produktion auf die Umwelt weiter sinken werden, zum anderen, weil beide Unternehmen weiter wachsen und ihre Marktposition längerfristig ausbauen können – dank ihrer Bemühungen, innovative, nachhaltige Produkte zu entwickeln und sich auf die kontinuierliche Verbesserung zu fokussieren.

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