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Forschung

InnoRad

Verschlissene Räder und Rollen bei Flurförderzeugen kosten Industrie und Handel in Europa mehr als 554 Mio. Euro im Jahr. Jedes Jahr müssen nahezu 17.000 Tonnen Reifenabfall entsorgt werden. Reibverschleiß, Reibungshitze und schlagartige Stöße, etwa beim Überfahren von Schwellen, setzen den Rädern und Rollen zu.

Das Ziel des Forschungsprojekts InnoRad ist es, neue Werkstoffe, Fertigungsverfahren und Radkonstruktionen für die Radtechnologie zu erforschen sowie Räder und Rollen langlebiger und sicherer zu machen. Bei InnoRad engagieren sich neben namhaften Flurförderzeugherstellern wie der KION Group auch Rad- und Kunststoffproduzenten sowie mehrere universitäre Forschungseinrichtungen.

Räder und Rollen sind starken Belastungen ausgesetzt. Neue Werkstoffe, Fertigungsverfahren und Radkonstruktionen sollen die Räder langlebiger und sicherer machen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt unter dem Motto „Forschung für die Produktion von morgen“.

IdentProLog

KION engagiert sich über sein Tochterunternehmen STILL ebenfalls bei IdentProLog, einem gemeinsamen Forschungsprojekt mit führenden Unternehmen und Forschungseinrichtungen.

Dort wird untersucht, wie die RFID-Technik bei Staplern und Lagertechnikgeräten dazu genutzt werden kann, Warenströme - wie beispielsweise den Aufenthaltsort einer bestimmten Palette - zu verfolgen. Mittels Radio Frequency Identification (RFID) können Daten berührungslos und ohne Sichtkontakt gelesen und gespeichert werden (Transponder-Technologie).

Ziel des Projekts ist es, branchenübergreifend einheitliche Industriestandards für den RFID-Einsatz zu etablieren.

Die RFID-Antenne zwischen den Gabeln identifiziert die Lasten und meldet die Ereignisse an das Warehouse-Management-System. Der optische Sensor (in Blau) erkennt die Beladung.

Durch die geplante Standardisierung der wesentlichen Elemente wird der Einsatz über Unternehmensgrenzen hinweg sichergestellt. Damit dies funktioniert, müssen die Standardladungsträger (z. B. die Europool-Palette) mit Hilfe von RFID zu intelligenten und kommunikationsfähigen Ladungsträgern weiterentwickelt werden. Die Stapler werden zur Kommunikation mit der Ladung mit entsprechender Identifikationstechnik ausgestattet und entwickeln sich somit vom Transportfahrzeug zum Informationsträger.

IdentProLog wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unter dem Motto „Forschung für die Produktion von morgen“ gefördert.

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