KION Group erzielt 2015 neue Bestmarken

2016-02-11

DGAP-News: KION GROUP AG / Schlagwort(e): Vorläufiges Ergebnis

2016-02-11 / 07:00
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.


  • Jahresprognose nach vorläufigen und ungeprüften Zahlen vollständig erreicht
  • KION Wachstum erneut über Weltmarkt: Neufahrzeugbestellungen dank der Dynamik in Westeuropa im Gesamtjahr 7,0 Prozent im Plus
  • Wertmäßiger Auftragseingang steigt 2015 um 9,3 Prozent
  • Umsatz 9,0 Prozent über Vorjahreswert und erstmals über 5 Mrd. Euro
  • EBIT[1] legt im Gesamtjahr 9,0 Prozent auf rund 483 Mio. Euro zu, EBIT[1]-Marge mit 9,5 Prozent weiter auf hohem Niveau
  • Erwartetes Konzernergebnis steigt um 24,0 Prozent auf rund 221 Mio. Euro
  • Free Cashflow verbessert sich auf rund 333 Mio. Euro
  • Rekordmarge in sehr starkem 4. Quartal 2015 erzielt

Wiesbaden, 11. Februar 2016 - Neue Bestmarken für die KION Group: Nach vorläufigen und ungeprüften Zahlen hat das Wiesbadener Unternehmen seine Prognose für 2015 überall erreicht. Bei Auftragseingang, Umsatz, bereinigtem operativen Ergebnis und Konzernergebnis schnitt die KION Group so gut ab wie in keinem Jahr zuvor. Die Profitabilität knüpfte unterdessen wie prognostiziert an das hohe Niveau des Vorjahres an. Zu diesen sehr guten Ergebnissen trug auch das sehr starke Schlussquartal 2015 bei.

"Die neuerlichen Rekordergebnisse im abgelaufenen Geschäftsjahr belegen, dass die KION Group bestens aufgestellt ist, von starken Marktentwicklungen wie in Westeuropa zu profitieren", sagte CEO der KION Group, Gordon Riske. "Dass wir unlängst unsere Finanzierungsstruktur zu Bedingungen erneuert haben, wie sie für etablierte Großunternehmen üblich sind, vergrößert zudem unsere Flexibilität, mit unserer Strategie 2020 unser profitables Wachstum konsequent voranzutreiben", fügte er hinzu. "Mit unserem umfassenden Angebot an Automatisierungs- und Systemlösungen sind wir in diesem immer wichtigeren Markt zudem hervorragend positioniert."

Der wertmäßige Auftragseingang der KION Group - einer der beiden größten Anbieter von Gabelstaplern, Lagertechnik und verbundenen Dienstleistungen - legte im Gesamtjahr um 9,3 Prozent auf 5,216 Mrd. Euro zu. Hierzu trugen 2015 positive Währungseffekte in Höhe von rund 114 Mio. Euro bei. Der Konzern startete zudem mit einem Auftragsbestand von 864,0 Mio. Euro in das neue Jahr, 13,1 Prozent mehr als zwölf Monate zuvor. Der Umsatz übersprang erstmals die Schwelle von 5 Mrd. Euro und verbesserte sich 2015 um 9,0 Prozent auf 5,098 Mrd. Euro. Rund 109 Mio. Euro entfielen auf günstige Währungseffekte. Das operative Ergebnis EBIT[1] wuchs ebenfalls um 9,0 Prozent auf 482,9 Mio. Euro. Die EBIT[1]-Marge erreichte mit 9,5 Prozent erneut das sehr hohe Niveau des Vorjahres.

Vor allem dank der Dynamik im Kernmarkt Westeuropa legte die KION Group 2015 bei den Neufahrzeugbestellungen um 7,0 Prozent zu und überflügelte den Weltmarkt klar, der um 1,0 Prozent wuchs. Global wurden 1,1 Mio. Fahrzeuge geordert, nach 1,09 Mio. im Vorjahr. Bei der KION Group gingen 2015 insgesamt rund 165.800 Bestellungen ein, so viele wie nie zuvor in einem Geschäftsjahr. 2014 waren es noch rund 155.000 Flurförderzeuge.

Im weltgrößten Einzelmarkt China überflügelte das Unternehmen bei den bestellten Einheiten dank Lagertechnikgeräten und Elektro-Staplern mit einem Plus von 5,6 Prozent deutlich den schrumpfenden Markt (- 12,8 Prozent). Mit einem Plus von 10,0 Prozent in Westeuropa konnte die KION Group indes von der starken Gesamtentwicklung (+11,3 Prozent) 2015 profitieren.

Das erwartete Konzernergebnis verbesserte sich um 24,0 Prozent auf 221,1 Mio. Euro, nach 178,2 Mio. Euro 2014. Grund war vor allem die gute operative Geschäftsentwicklung.

Der Free Cashflow stieg um 8,8 Prozent auf 332,7 Mio. Euro (2014: 305,9 Mio. Euro). Durch den verbesserten Free Cashflow erreichte die Nettofinanzverschuldung mit rund 573,5 Mio. Euro den niedrigsten Stand in der Geschichte der KION Group. Die Zahl der Mitarbeiter kletterte von 22.669 auf 23.506 zum Bilanzstichtag am 31.12.2015.

Im 4. Quartal 2015 erzielte die KION Group im Vorjahresvergleich nach vorläufigen und ungeprüften Zahlen kräftige Zuwächse, wobei die letzten drei Monate eines Jahres saisonal bedingt stets die stärksten sind. So stieg der wertmäßige Auftragseingang um 8,8 Prozent auf 1,397 Mrd. Euro, der Umsatz legte um 10,3 Prozent auf 1,441 Mrd. Euro zu. Das operative Ergebnis EBIT[1] verbesserte die KION Group sogar um 13,2 Prozent auf 151,8 Mio. Euro. Die EBIT[1]-Marge stieg entsprechend von 10,3 Prozent im Vorjahr auf 10,5 Prozent und damit auf einen neuen Rekordwert für ein einzelnes Quartal.

In ihrer im Konzernlagebericht 2014 aufgestellten Prognose für 2015 hatte die KION Group verglichen zum Vorjahr bei Auftragseingang, Umsatz und bereinigtem EBIT eine leichte Steigerung vorhergesagt. Zugleich rechnete die KION Group mit einer stabilen bereinigten EBIT-Marge auf dem Rekordniveau des Vorjahres aufgrund von Kosten für die Umsetzung der Strategie 2020. Der Free Cashflow wurde unterdessen leicht unter dem starken Vorjahr erwartet.

Die endgültigen Zahlen zum Geschäftsjahr 2015 und weitere Details veröffentlicht die KION Group am 17. März 2016.

[1] EBIT bereinigt um KION Akquisitionseffekte sowie Einmal- und Sondereffekte

Website: kiongroup.com/medienseite

Twitter: @kion_group


Das Unternehmen

Die KION Group ist mit den sieben Marken Linde, STILL, Fenwick, OM STILL, Baoli, Voltas und Egemin Automation Marktführer für Flurförderzeuge in West- und Osteuropa, weltweit die Nummer Zwei ihrer Branche und führender ausländischer Anbieter in China. Die Marken Linde und STILL bedienen das Premium-Segment weltweit. Fenwick ist der größte Material-Handling-Anbieter in Frankreich, und OM STILL ist ein Marktführer in Italien. Die Marke Baoli konzentriert sich auf das Economy-Segment; Voltas ist ein führender Anbieter von Flurförderzeugen in Indien. Egemin Automation ist ein führender belgischer Spezialist für Logistik-Automatisierung.

Die KION Group ist in mehr als 100 Ländern präsent. Die Aktie der KION GROUP AG ist an der Deutschen Börse in Frankfurt notiert und Mitglied im MDAX, dem deutschen Börsenindex für mittelgroße Werte, sowie im STOXX Europe 600, der die 600 größten Unternehmen in Europa umfasst.


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