Lücken schließen – neue Chancen eröffnen

2019-04-16 – KION präsentierte auf der Fachmesse ProMat in Chicago vom 8. bis 11. April umfassende Prozesslösungen und neue Technologien, die den Kunden helfen, bestehende Lücken in ihrer Intralogistik zu schließen und die Industrie 4.0 zu nutzen.

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Wichtige Highlights auf der Fachmasse waren Diskussionen über die innovativen Micro-Fulfillment-Systeme von Dematic und die neuen teilautonomen Fahrzeuge von KION North America. Ein besonderes Erlebnis war die Digital-Twin-App zur Abbildung einer Lagerorganisation mithilfe virtueller Realität. Weiter in Richtung Industrie 4.0 ging es mit dem Roboter zur Stückkommissionierung, der mit hochmoderner Bildgebungs- und Wahrnehmungssoftware ausgestattet ist.

„Was wir hier auf der ProMat zeigen, sind Fulfillment-Lösungen für Firmen jeder Größe und jedes Budgets – ein breites Spektrum von modularen Lösungen bis hin zur Mensch-zu-Roboter-Kommissionierung. Egal, wo sich unsere Kunden auf ihrer Reise in Richtung Automation gerade befinden, wir haben eine Lösung für sie”, so Hasan Dandashly, CEO von Dematic, am Eröffnungstag der Mega-Messe.

Bereits am Montag, dem ersten Messetag, erreichten die Besucherzahlen ein Rekordhoch: 45.000 Teilnehmer strömten durch die Hallen und nahmen an einer Vielzahl von Präsentationen teil. So reihte sich am Stand des Robotics Center of Excellence von Dematic eine Demonstration der Stückkommissionierungstechnologie an die andere. Und wer sich über die neusten Entwicklungen aus Summerville, South Carolina, informieren wollte, dem führten die Kollegen von KION North America mit Stolz ihre neue, jeweils speziell auf den nord- und südamerikanischen Markt zugeschnittenen Lösungen vor.

„Linde hat eine komplette Lager-Linie nur für Nordamerika entworfen und produziert”, erläutert Vincent Halma, President und CEO KION North America (NA). Diese Vision der letzten sechs Jahre sei nun zur Umsetzung gekommen, so Halma. Sie biete Unternehmen mit Geschäftsaktivitäten in Nord- und Südamerika nicht nur Optionen, sondern Lösungen zum Schließen entscheidender Lücken in ihren Intralogistikstrategien.

Gemeinsam mit der Schwestermarke Dematic, einem der globalen Marktführer für FTS-Technologie, stellte Linde den teilautonomen Schmalgangstapler sowie eine für das Lagermanagement entwickelte Software-Technologie vor. Auch der Schubmaststapler 5195 sowie der Vertikalkommissionierer der Serie 5215 wurden bei der ProMat erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

„Mit diesen individualisierten Lösungen stärken wir unsere Präsenz in diversen Ländern Lateinamerikas, die auf der Suche sind nach einzigartigen, speziell für ihre Märkte konzipierten Produkten”, so Mathias Papenburg, Sales & Services Director Latin America.

Die Besucherströme rissen auch am Dienstag, am 2. Tag der ProMat, nicht ab. Entsprechend hoch waren der Andrang und damit auch der Lautstärkepegel am gemeinsamen Messestand von KION NA und Dematic, was auch KION CEO Gordon Riske bemerkte: „Ich bin sehr beeindruckt, mit welch hohem Engagement unsere Experten heute ihre Gespräche geführt haben – vor allem, wenn man bedenkt, wie turbulent es hier heute zugegangen ist”. Sowohl Riske als auch Chief Digital Officer (CDO) Susanne Schneeberger unterstützten die Teams an den ersten beiden Tagen durch ihre Teilnahme an Kundengesprächen und den Präsentationen sowie Demonstrationen der Experten.

„Die Zukunft und das Wachstum unserer Branche werden in hohem Maße von dem sich wandelnden Bedarf an Arbeitskräften, Geschwindigkeit, Genauigkeit und nicht zuletzt an Lager- und Fahrzeugsicherheit getrieben“, stellt Schneeberger fest. „Durch die Art und Weise, wie wir auf diese Trends und Herausforderungen reagieren, mit denen unsere Kunden konfrontiert sind, und durch unsere Fähigkeit, neue Trends im Markt zu definieren und zu initiieren, heben wir uns klar vom Wettbewerb ab“.

In ihrem Resümee zum Ende der ProMat schilderten die KION Senior Manager ihre persönlichen Eindrücke von der diesjährigen Messe. Mike Khodl, Vice President Global Solutions Management, meinte, er könne nicht oft genug betonen, wie groß das Interesse am neuen Micro-Fulfillment-System gewesen sei. „Mit unserer neuen Lösung haben wir wirklich Eindruck gemacht”, sagte er strahlend. Sein Kollege Vincent Halma von KION NA stimmte zu und ergänzte, er und seine Kollegen seien nach Chicago gereist, um die Kunden wissen zu lassen, dass sie mit den neuen Lösungen bestens gerüstet seien, wichtige Lücken in ihren Intralogistikstrategien zu schließen um ihre Märkte so besser bedienen zu können. „Und das ist nur der Anfang dessen, was wir zu bieten haben. Wir werden uns auch weiterhin auf die bestmöglichen Lösungen für die Anforderungen unserer Kunden konzentrieren – und diese Lösungen dann auch entwickeln”.