2018-11-07

KION unterstützt angehende IT-Spezialisten

Als Vorreiter des digitalen Wandels nutzt KION jede Gelegenheit, um in den Dialog mit anderen Experten zu treten. Aus diesem Grund war KION beim diesjährigen Industrie 4.0 Hackathon im Bremen mit von der Partie – als Sponsor für und mit sechs Kollegen aus der IT, die die teilnehmenden Teams mit ihrem ganzen Know-how und ihrer umfangreichen Erfahrung unterstützen.

Was passiert, wenn man jede Menge Hard- und Software, Module, Platinen, Sensoren und Steuerungseinheiten mit einer Ladung Lego-Steine und rund 120 IT-Talenten aus der ganzen Welt für 48 Stunden zusammenbringt? Es entsteht der perfekte Nährboden für eine unvergleichliche Atmosphäre – und jede Menge großartige Ideen.


Genau diese Erfahrung machten die Mitarbeiter der KION Group IT beim Industrie 4.0 Hackathon in Bremen, dessen Fokus auf B2B-Anwendungen lag. „KION ist beim Hackathon in Bremen dabei, weil Digitalisierung, Industrie 4.0 und das Internet of Things einen der zentralen Bausteine in unserer Unternehmensstrategie darstellt“, erläutert Michael Schuster, Vice President Global IT Application Services bei der KION Group IT. Mit der Strategie KION 2027 stellt das Unternehmen die Weichen für den digitalen Wandel. Dazu gehört neben der Gründung des KION Digital Campus und neuen Errungenschaften der KION Group IT – wie die eigene Cloud oder der Workplace 2.0 – auch die Teilnahme an Veranstaltungen wie dem Hackathon in Bremen. Diese zeigen neue, innovative Lösungsansätze auf, liefern zusätzliche Impulse zum Thema Digitalisierung – und helfen zu verstehen, was der Markt und die Kunden benötigen und woran sie arbeiten. Nicht zuletzt dienen sie KION auch zum Ausbau ihres Netzwerkes.


Zwei volle Tage und Nächte waren die Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus verschiedenen Nationen im inspirierenden Umfeld des „Kraftwerk Accelerator“ nonstop im Einsatz, um die Ideen ihres Teams im Wettkampf um den Titel auf die Überholspur zu bringen. Dabei demonstrierten sie eindrucksvoll, was sich in kürzester Zeit auf den Gebieten Cloud, Mobile und IoT von der Idee bis zur prototypischen Implementierung in kleinen Teams umsetzen lässt.


Die Kürze der Zeit verpflichtete die Teilnehmer beim „really rapid prototyping“ zur Konzentration auf das Wesentliche – und zu pragmatischen Lösungen. „Dieses Konzept passt ganz genau zu den aktuellen Anforderungen unserer Kunden“, erklärt Michael Schuster. „Der Markt fragt weniger nach großen und komplexen, sondern nach kleinen aber schnell verfügbaren Lösungen.“


Als Sponsor hatte KION die Teilnehmer zur #LiftnShift Challenge aufgerufen, deren Aufgabe es war, einen neuen, cloud-basierten Weg zu finden, um einen Stapler intuitiv und sozusagen von überall auf der Welt steuern zu können – verknüpft mit Sensoren, die die Sicherheit steigern und Einfluss auf die Steuerung nehmen. Das Gewinner-Team hat eine Lösung geschaffen, die via Microsoft Azure Cloud und Chatbot-Anbindung mit dem Stapler kommuniziert. Der hauptsächlich aus Lego-Steinen, Platinen und Steuerungsmodulen bestehende kleine Gabelstapler-Roboter ist selbstlernend: Jeder potentielle Anwender kann so seine eigene Sprache verwenden, die anschließend in sinnvolle Fahrbefehle übersetzt wird. Zudem kann der Roboter auf Befehl mehrere „Actions“ ausführen – wie die, eine Palette zu holen. Die Innovation wird abgerundet durch einen an der Gabel integrierten Shock-Sensor. Dieser erfasst Vibrationen und reduziert die Geschwindigkeit, wenn die Gabel zu stark vibriert.


Nicht nur das Ergebnis des Gewinner-Teams beeindruckte die KION Mitarbeiter – sondern auch, wie schnell sich die Teams zusammengefunden und mit einfachsten Mitteln hocheffiziente Lösungen entwickelt haben. Für Benjamin Hoffmann, Head of AS Platform & Technologies bei der KION Group IT, war vor allem die große Hilfsbereitschaft der Teams untereinander beachtlich. Trotz des Wettbewerbs haben die Teams einander proaktiv Hilfe angeboten und sich gegenseitig immer wieder mit Know-how und Material unterstützt.


Übrigens zählten alle Teams, in denen ein KION Mitarbeiter vertreten war, am Ende des Wettbewerbs in Bremen zu den Siegern – ein erfreuliches Ergebnis für alle Seiten. „Wir verstehen viel besser, wie andere Kunden und andere Unternehmen sich der Herausforderung der Digitalisierung stellen und nutzen diesen Input, um KION auf die nächste Ebene zu heben,“ fasst Michael Schuster den Output des Events zusammen. Es wird spannend zu sehen, wie KION diese Learnings im Rahmen neuer Produkte und Services umsetzen wird. Eines ist jedoch gewiss: Die Innovationen werden nicht lange auf sich warten lassen – genau wie beim Hackathon in Bremen.

Eine Wanderkarte für den Stapler

KION stellt die Weichen für profitables Wachstum im digitalen Zeitalter