In einem ersten Schritt identifizierte das Team 30 der wichtigsten Lieferanten von KION aus zehn emissionsintensiven Kategorien und organisierte Workshops mit ihnen, um ihre jeweiligen Klimaziele und -ambitionen zu diskutieren, sie über relevante Konzepte zu unterrichten und ihr Know-how bei der Emissionsreduzierung zu teilen. Ziel war es, herauszufinden, mit welchen Lieferanten KION Synergien nutzen und welche KION auf ihrem Weg zum Klimaschutz oder sogar bei der Festlegung von Zielen unterstützen kann. Die Dialoge zeigten, dass es selbst innerhalb einer bestimmten Branche oder Region große Unterschiede in Bezug auf den Nachhaltigkeitsstatus und die Ambitionen gibt.
Der zweite Schwerpunkt lag darauf, Nachhaltigkeit zu einem integralen Bestandteil der Einkaufsprozesse von KION zu machen. Durch die Operationalisierung des Themas Emissionen im gesamten Einkaufsprozess, von der Beschaffung bis zur Entscheidungsfindung, wurde der Grundstein gelegt, um das Thema in das Tagesgeschäft von KION und seinen Lieferanten zu integrieren.
Wie Andrea auf der HANNOVER MESSE erwähnte, ist ein Großteil dieses Engagements proaktiv: KION geht diesen Schritt mit der langfristigen Vision, bis spätestens 2050 Netto-Null zu erreichen. Deshalb ist jetzt ein kritischer Zeitpunkt für den Gesamterfolg des Projekts, denn es ist entscheidend, die Grundlagen zu schaffen - sowohl auf der Lieferantenseite als auch innerhalb von KION - damit jedes wichtige Mitglied unserer Wertschöpfungskette mit an Bord ist und versteht, warum dieser "versteckte Riese" - wie Andrea die Emissionen aus eingekauften Waren und Dienstleistungen nannte - nur mit einem transparenten, kooperativen Ansatz zwischen KION und unseren Lieferanten besiegt werden kann.