Auch der Konzernumsatz verbesserte sich um 26,5 Prozent auf 4,968 Mrd. € (Vorjahr: 3,927 Mrd. €). Besonders deutlich fiel das Umsatzplus im Segment Supply Chain Solutions (SCS) aus, das den Vorjahreswert um 52,8 Prozent übertraf. Ausschlaggebend hierfür war neben dem insgesamt hohen Auftragsvolumen auch die Abarbeitung von Großaufträgen zur Lagerautomatisierung in Nordamerika und Europa aus dem Geschäftsjahr 2020. Auch das Segment Industrial Trucks & Services (ITS) erreichte im Vergleich zum Vorjahr einen deutlichen Umsatzschub von 14,9 Prozent. Diese positive Entwicklung ist unter anderem auf die pandemiebedingten Produktionseinschränkungen im Vorjahreszeitraum und die daraus resultierenden Nachholeffekte – insbesondere zu Beginn des Berichtsjahres 2021 – zurückzuführen.
Das EBIT bereinigt lag nach den ersten sechs Monaten 2021 bei 462,2 Mio. € und hat sich damit gegenüber dem Wert des ersten Halbjahres 2020 (204,8 Mio. €) mehr als verdoppelt. Die EBIT-Marge bereinigt erholte sich deutlich auf 9,3 Prozent (Vorjahr: 5,2 Prozent). Neben einer höheren Bruttomarge trugen die unterproportional gestiegenen Vertriebs-, Entwicklungs- und Verwaltungskosten zur verbesserten Profitabilität bei. Das Konzernergebnis erhöhte sich deutlich auf 291,2 Mio. € (Vorjahr: 50,6 Mio. €). Das unverwässerte Ergebnis je Aktie nahm auf 2,21 € (Vorjahr: 0,46 €) zu. Der Free Cashflow lag bei 301,5 Mio. € (Vorjahr: - 219,6 Mio. €) und erhöhte damit die Finanzkraft des Konzerns. Hierzu trug im Wesentlichen das höhere operative Ergebnis bei.
Die Zahl der Beschäftigten (nach Vollzeitäquivalenten) stieg von 36.207 am 31. Dezember 2020 um 4,2 Prozent auf 37.718 am 30. Juni 2021.