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Verteidigungsschild sorgt mit innovativem Personenschutz für ein Mehr an Sicherheit

Wenn Sie in einem Lager arbeiten, müssen Sie wahrscheinlich auch durch schmale Arbeitsgänge manövrieren. Gesetzliche Vorschriften regeln die Anforderungen an Personenschutzanlagen (PSA) und zugehörige Komponenten, sodass ein Arbeitsplatz so sicher und komfortabel wie möglich ist. Der Schlüssel zur Sicherheit liegt jedoch im kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Gerade deshalb arbeiten Unternehmen wie STILL Deutschland, ein wichtiges Mitglied der KION Group, aktiv an innovativen Entwicklungen solcher Systeme mit.

2023-11-29

Stellen Sie sich die PSA eines Lagerhauses als ein widerstandsfähiges Schild vor. Gesetzliche Vorschriften definieren dieses Schutzschild und schaffen Sicherheitsstandards für einen sicheren Arbeitsplatz. So wie Ritter ihre Schilde unablässig wappnen, verstärken Unternehmen wie STILL, ähnlich wie erfahrene Waffenschmiede, diese Schutzvorrichtungen und sorgen somit für unübertroffene Sicherheit. Erkunden wir diese Befestigungen etwas näher.

Personenschutzanlage: Grundlagen

Bevor wir genauer untersuchen, wodurch sich STILL mit seinen Personenschutzanlagen auszeichnet, kommt es darauf an, deren Zweck zu verstehen. Eine PSA ist eine wichtige Sicherheitsmaßnahme in schmalen Gängen und dient dem Schutz von Personen. Gemäß gesetzlicher Normen wie DIN 15185-2 in Deutschland gibt es zwei Hauptformen von PSA: stationäre Warnsysteme, die in schmalen Arbeitsgängen angebracht sind, und mobile Schutzvorrichtungen, die an Geräten montiert werden. Diese Systeme verfügen über Funktionen wie Geschwindigkeitskontrolle und physische Trennung für die Arbeitssicherheit. Alarme an den Zugängen zu den schmalen Gängen, akustische Warnsignale und automatische Notausgangsalarmen sorgen für den entsprechenden Schutz.

Die Einführung mobiler PSA durch STILL beruht auf der Verwendung von RFID-Etiketten (Radio Frequency Identification), d. h. von Orientierungspunkten oder Transpondern zur Verfolgung, die mehrere wesentliche Vorteile bieten. So sind RFID-Etiketten außerordentlich robust und können sicherheitskritische Aufgaben effektiv erfüllen. Sie sind von äußeren Einflüssen gut abgeschirmt und nahtlos in den Boden integriert. Dank ihrer Flexibilität können sie mit Leitsystemen wie dem iGo pilot navigation zusammenarbeiten – Vorteile, die insgesamt zur Verbesserung der Sicherheit im Lagerbetrieb beitragen.

Mit anderen Worten: Eine mobile PSA ist wie ein Hightech-Puzzle, bei dem die einzelnen Teile einwandfrei zueinander passen müssen, und RFID-Tags sind vielseitige Verbindungsstücke.

Personenschutzanlage: Übung macht den Meister

„Das Konzept ist ganz einfach: Wenn eine Person einen schmalen Arbeitsgang betritt, erkennen unsere Laserscanner alle potenziellen Gefahren. Bei einer Verletzung des Schutzfeldes wird das Fahrzeug innerhalb des 9-Meter-Schutzfeldes abgebremst, bis es zum Stillstand kommt. Bei Verletzung des Warnfeldes wird die Geschwindigkeit des Fahrzeugs auf 2,5 km/h reduziert, wodurch eine sicherere Navigation ermöglicht wird“, erklärt Maren Schwabe, Sales Trainer bei ILS STILL EMEA. Schwabe hebt dabei ein einzigartiges Merkmal der PSA von STILL hervor: „Was die PSA von STILL auszeichnet, ist ihr erweiterter Schutzradius von 9 Metern, der über die gesetzlich vorgeschriebenen 7 Meter hinausgeht und es uns ermöglicht, eventuelle Hindernisse wesentlich früher zu erkennen.“

Der größere Scanbereich ist zwar beeindruckend, aber laut Schwabe nicht der einzige Vorteil, den STILL bietet. Sie betont, dass das Personal kontinuierlich und umfassend zu den PSA des Unternehmens geschult wird, um fundierte Kenntnisse über das System und die Sicherheitsmaßnahmen zu erlangen.

Einfacher ausgedrückt, ist diese Schulung wie das Sahnehäubchen, das den Mitarbeitern zusätzliche Sicherheit gibt.

Personenschutzanlage: Die Zukunft ruft

Es lässt sich sicher sagen (und hier ist kein Wortspiel beabsichtigt), dass die PSA und Schulungsmethoden von STILL dazu führen, dass sich die Mitarbeiter sicherer und wohler fühlen – und dies erhöht letztlich die Arbeitsleistung und die Effektivität. Es bleibt jedoch die Frage, ob STILL seine Systeme weiter verbessern kann, um die Sicherheit bis an ihre Grenzen zu bringen. Laut Schwabe ist die Antwort hierauf eindeutig „Ja“.

„Die Systeme werden kontinuierlich verbessert. Zu den laufenden Optimierungsbemühungen gehören die Ausweitung der Nutzung von Warnfeldern außerhalb der Gänge und das Hinzufügen weiterer Sensoren. Mit anderen Worten, diese Systeme werden in naher Zukunft ein Facelifting erhalten“, so Schwabe.

Wie man sich vorstellen kann, wird dieses „Facelifting“ die Sicherheit noch weiter verbessern und das Unfallrisiko über das bereits beeindruckende Niveau hinaus reduzieren. Es ist, als würde man einer bereits robusten Festung eine zusätzliche Steinschicht hinzufügen. Die Mauer ist bereits schwer zu durchbrechen, und nach diesen Verstärkungen wird es noch schwieriger sein, sie zu durchstoßen.

Das Sicherheitsschild, das für inneren Frieden sorgt

Bei diesem Spagat zwischen Personen und Paletten, bei dem viel auf dem Spiel steht, geht es nicht nur um die Einhaltung von Standards, sondern auch darum, neue Maßstäbe zu setzen. Die KION Group sorgt mit STILL und ihrem Engagement für Innovationen dafür, dass diese Systeme nicht nur die Sicherheit gewährleisten, sondern auch die Arbeitsplätze komfortabler und produktiver machen.

Auf unserer Reise durch diese sich ständig weiterentwickelnde Branche hält das Streben nach Sicherheit und Innovation den Nervenkitzel aufrecht und sorgt dafür, dass Sie selbstbewusst und stilvoll durch schmale Arbeitsgänge navigieren können.